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Meine Geschichte

Wie ich die Frau wurde, die ich heute bin

Drei mutige Entscheidungen — jede ohne Plan, und doch jede goldrichtig.

Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Alisa Reibold heute – vom Corporate-Job zur Frauenbegleiterin

Dreimal habe ich meinen Job gekündigt — zweimal ganz ohne Plan, ohne Netz.

Von außen sah mein Leben lange nach Erfolg aus: gute Abschlüsse, namhafte Arbeitgeber, Stufe für Stufe nach oben. Und trotzdem hat es sich irgendwann einfach nicht mehr nach mir angefühlt.

Das ist meine ehrliche Geschichte vom Ausstieg aus der Corporate-Welt — und vom Weg über Yoga, Stille und viel Innenschau zu einem selbstbestimmten Leben.

Der AnfangHöher. Schneller. Weiter.

So lautete mein Antrieb durch die ganzen Zwanziger. Klassenbeste in der Schule, dann Bachelor und Master — natürlich auch Jahrgangsbeste. Anerkennung war meine Währung, Leistung mein Zuhause.

Doch innenEs sah anders aus.

Anfang 20 dann der Einstieg ins Corporate-Leben: Vorstandspräsentationen, Excel-Tabellen, To-do-Listen ohne Ende. Immer unterwegs, immer erreichbar — bis mir abends die Energie für Hobbys und Freunde fehlte.

Alisa Reibold in ihrer Corporate-Zeit — nach außen erfolgreich, innen leer

Der erste AusbruchAlso ließ ich wieder los.

Schnell merkte ich: Das ist nicht das Leben, das ich führen will. Jung und unbedarft ließ ich nach einem Dreivierteljahr den beneideten Job los — nahm Rucksack und meine beste Freundin und bereiste Europa. Mein erster mutiger Schritt raus aus dem Hamsterrad.

Zurück im StrudelZurück in die Businesswelt.

Viel Erspartes hatte ich nicht. Also zog es mich zurück nach Frankfurt, diesmal in die bunte Start-up-Welt. Weiter auf der Suche nach Anerkennung, zwischen berühmt-berüchtigten Büropartys und langen Arbeitstagen. Der Strudel hatte mich wieder.

Der WendepunktUnd dann kam Yoga.

Völlig aus dem Nichts in mein Leben. Ich erinnere mich noch genau an meine allererste Yogastunde: Danach fragte ich die Yogalehrerin allen Ernstes — „Gibt's eigentlich was Anstrengenderes?" So tief steckte ich in meiner Mach-Energie, dass selbst Stille sich nach Leistung anfühlen musste.

Und trotzdem ging ich jede Woche wieder hin. Yoga holte mich Schritt für Schritt aus dem Strudel heraus — zurück in Verbindung mit mir. In der Stille hörte ich endlich, was ich im lauten Alltag so lange überhört hatte.

Yoga als Wendepunkt — der Weg zurück zu sich selbst

Der Weg zurückZurück zu mir.

Es brauchte viele Yogastunden, Auszeiten fernab des Alltags und Zeiten des Rückzugs — mit mir und meinem Journal. Ehrliches Hinterfragen, Seite um Seite. Bis ich merkte, wie weit ich mich von mir selbst entfernt hatte, und langsam wieder bei mir ankam. Stift lügt nicht.

Mutige Entscheidung · IMit dieser Erkenntnis kündigte ich 2023.

Ohne neuen Job, ohne doppelten Boden. Unzählige Male hörte ich: „Und was machst du jetzt?" Eine Antwort hatte ich nicht.

Aber ich wusste zum ersten Mal ganz sicher: Da ist mehr im Leben als Gehalt und Karriere.

Mutige Entscheidung · IIZurück — aber zu meinen Regeln.

Von Yoga allein zu leben war noch zu weit weg. Also ging ich zurück ins Berufsleben — doch diesmal zu meinen Regeln: weniger Stunden, dafür ein Ehrenamt, Yoga für Frauen im Frauenhaus. Endlich der Sinn, der mir im Job so lange gefehlt hatte.

Yoga für Frauen im Frauenhaus — mein Ehrenamt neben dem Job
Yoga für Frauen im Frauenhaus — hier fand ich den Sinn wieder.

Mutige Entscheidung · IIILetztes Jahr der größte Schritt.

Diesmal lief ich vor nichts davon. Ich mochte meinen Job, ich mochte die Menschen. Es war kein Weg weg — sondern ein Weg hin. Hin zu Sinn, zu Verbindung und zu der Arbeit, die mich wirklich erfüllt: Frauen zu begleiten.

Und heute?

Kaum ein Jahr später leite ich Frauenretreats, gebe Workshops und halte Frauenkreise. Immer öfter erreichen mich Nachrichten: „Wie hast du das gemacht?" Genau diese Frauen möchte ich hier inspirieren — Mut machen, loszugehen für ein Leben, das sich selbstbestimmt, frei und nach ihnen anfühlt.

Alisa Reibold heute — Yogalehrerin und Begleiterin für Frauen
Das bin ich heute.

Eine Frau, die dreimal neu angefangen hat — und weiß, wie sich beides anfühlt: das stille Wissen, dass da mehr ist, und der Mut, den ersten Schritt zu gehen. Mit dem Wunsch, andere Frauen auf diese Reise mitzunehmen.

Wenn du dieses „da ist mehr" kennst, dich aber noch nicht traust: Du bist damit nicht allein. Schreib mir. — Alisa


Spürst du gerade selbst: „Da ist mehr"?

Dann bist du hier genau richtig. Schreib mir einfach — oder komm unverbindlich in mein kostenfreies Online Yin.

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